STOCKHOLM-SYNDROME

Der Titel ist ein wenig reißerisch aber ich wollte auch etwas für meinen Schreibtisch. Tja nun Schleichwerbung, dies, das.

Die Buntglaskreation war mehr zum Testen und es ist vieles in meinen Augen falsch gelaufen. Aber es war eher ein schnellgebautes Testprojekt um neues Werkzeug zu testen und Erfahrungen zu generieren.

Lernprozess:

  • Auch wenn es besser wird - Glas genauer Schneiden und Schleifen ist immer noch ein Thema.
  • Dünneres Glas bricht beim Schneiden schneller. Das ist ärgerlich wenn man nicht so viel davon hat.
  • Gläser mit unterschiedlicher Stärke sind schwieriger zu handhaben beim Zusammensetzen des Werkstücks.
  • Das Glas braucht eine gewisse Mindestbreite um Verarbeitet werden zu können. Ansonsten bricht es wie ich schmerzlich lernen durfte.
  • Die Rettung des Bruchs war relativ einfach machbar.
  • Kupferfolie ist ein Thema. Je komplexer die Form des Glases ist umso schwieriger ist das gleichmäßige Anbringen.
  • Kupferfolie kann brechen. Diese Brüche, sofern man sie nicht flickt, sieht man anschließend bei den Lötlinien.
  • Die Unterseite der Kupferfolie scheint bei sehr transparenten Gläsern sehr deutlich sichtbar durch. Auch die fehlerhafte Anbringung ist sichtbar.

Das war eine ganze Menge an neuen Dingen. Aber so sollte es auch sein.

Das neue Werkzeug wie die Klemmen mit Schwanenhals sind super. Damit lässt sich das Werkstück so ausrichten, dass man schöne gleichmäßige Lötlinien hinbekommt. Das hätte ich gerne schon beim STÄRNCHÄN gehabt. Auch haben sich die Füße so leicht(er) anlöten lassen.

Der kleinere Schleifkopf ist super. Den werde ich sicher gewinnbringend einsetzen können.

This article was updated on 9 Juli 2023